Project.tgthr
Project.tgthr ist ein schweizerisch-finnisches Performance-Duo. Eevi Kinnunen (they/sie/er – Tanzkünstler*in – FI/DE) und Olivia Ronzani (sie/keine – Tanz- und Theaterkünstlerin – CH) arbeiten beide in der freien Szene in den Bereichen Performance, Choreografie, Theater und Improvisation.
Sie lernten sich 2020 kennen und begannen, spontane performative Begegnungen durch Tanz, Stimme und Physical Theatre zu erforschen. Mit der Gründung von Project.tgthr schufen sie einen Raum für ihren queer-feministischen Austausch persönlicher und künstlerischer Perspektiven sowie für gemeinsames Arbeiten und gegenseitige Unterstützung als zwei Künstler*innen in der freien Szene.
2023 erhielten sie im Rahmen der Treibstoff Theatertage Basel die Möglichkeit, ihr erstes gemeinsam choreografiertes und performtes Stück „A Long Story About Our Baby“ zu entwickeln. Aktuell touren sie mit dieser Produktion, recherchieren zu Metal-Musik, Weinen und Tanz und arbeiten an ihrem neuen abendfüllenden Stück „Metal Tears“, das in Koproduktion mit dem Theater Roxy, Birsfelden (CH) entsteht.
www.instagram.com/project.tgthr/
Foto ©Maria Ceilopoulou
Südufer Freiburg (D)
24.06.2023 Residenz Sharing im Rahmen von Labor à Trois
Treibstoff Theatertage
junges theater basel
05.09.2023 Premiere
06.09.2023
08.09.2023
Kaserne Basel
31.01.2025
01.02.2025
WePresent Hamburg
02.05.2025
Theater am Gleis Winterthur
05.04.2025
Tojo Theater Reitschule Bern
27.11.2025
28.12.2025
29.12.2025
S-P-I-T Festival Wien
25.06.2026
Olivia Ronzani & Eevi Kinnunen:
Performance & Konzept
Katri Saloniemi & Helene Scheithe:
Bühne & Kostüm
Gil Schneider:
Sounddesign, Musik
Nora Wyss:
Audio Collage
Sophia Rodriquez:
Outside Eye / Artistic Sidewind
Pina Schläpfer:
Lichtdesign, Technik
Lola Rosarot:
Technisches Management auf Tour
Louis Caspar Schmitt
Animation/Video
Robin Nidecker
Projection Mapping
Camilla Jamet:
Produktionsleitung
Kathrin Walde:
Tour Management
Franziska von Blarer:
Baby Sitter
Landholz Production:
Realisation
A Long Story About Our Baby
„A Long Story About Our Baby“ ist eine Performance über queere Familien-Fantasien. Zwei Performer*innen begeben sich auf die Mission, ein Baby zu bekommen. Sie bewegen sich durch ihre Gedanken, sprechen durch ihre Körper und erzählen von einer Liebesgeschichte, die sich Richtung Baby ausstreckt – einfühlsam, fürsorglich, rau und sanft. Sie verkörpern und dekonstruieren Ideen von Familie, um eine zu finden, die sich nach ihrer anfühlt. Eevi, Olivia und der Wunsch nach einem Baby verlieben, entlieben und verlieben sich erneut, während sie durch Utopien, biologische Hindernisse, politische Ungewissheiten und gesellschaftliche Erwartungen navigieren. „A Long Story About Our Baby“ ist ein auto-fiktionales Tanzstück und eine physisch poetische Erzählung. Es öffnet einen Raum für das Träumen und die Re-Romantisierung einer queeren Erfahrung von Familie.
Koproduktion: Treibstoff Theatertage Basel 2023, Tojo Theater Reitschule Bern
Unterstützt von: Fachausschuss Darstellende Künste BL/BS, Tanzbüro Basel / Dare & Share, SWISSLOS/Kultur Kanton Bern, Kultur Stadt Bern, Burger Gemeinde Bern, Taike Art Promotion Centre Finland, Corymbo Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung, Pro Helvetia Schweizerische Kulturstiftung, Olivia Ronzani, Eevi Kinnunen und Nora Wyss waren Resident*innen des Residenzprogramms “Labor à trois” von POLE-SUD, Roxy Birsfelden und Tanznetz Freiburg, gefördert im Rahmen des grenzüberschreitenden Kulturfonds der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz
Theater Roxy, Birsfelden
April 2027 exact dates tbc
Olivia Ronzani & Eevi Kinnunen:
künstlerische Leitung / Choreografie / Performance
Samantha Ramer
Schlagzeug / Performance
Gil Schneider
Sound / Komposition
Riina Leea Nieminen
Bühne / Kostüm
Pina Schläpfer
Light design and tech management
tbc
Outside Eye / Dramaturgy
Paula Alonso Gòmez
Produktionsleitung (CH)
Lisa Kalkowski
Produktionsleitung (FI)
Daniel Suer
Metal expert
Landholz Production
Realisation
Metal Tears
„Metal Tears“ ist eine Performance über die Zerbrechlichkeit und Intensität von Tränen. Drei Performer*innen, eine Schlagzeugerin und zwei Tänzer*innen, versuchen zu weinen, während sich der Raum mit Metal-Musik füllt. Zwiebeln, Chilies, vibrierendes Fleisch und Regenmäntel helfen auf der Suche nach Katharsis – kommst du mit?
Ausgehend von den emotionalen Dramaturgien von Metal-Songs lassen sie ihre Körper durch Erinnerungen, Bilder und Traumlandschaften wandern. Sie täuschen Tränen vor, bis sie sie tatsächlich finden und geben sich Halt, während dem sie weinen. Tränen fliessen für das Vergehen der Zeit, für verschwindende Arten und Landschaften, für verlorene Lieben und für ihre Queerness, die unter Schichten von Heteronormativität sichtbar wird.
Visuell und emotional aufgeladen, untersucht „Metal Tears“ gesellschaftliche Vorstellungen von Männlichkeit und Emotion durch Tanz, Stimme und Live-Schlagzeug.
Die Arbeit greift Metal-Musik von queeren, antifaschistischen und linken Bands auf und verbindet sie mit neu komponierter Musik, die gemeinsam mit Schlagzeugerin Sam Ramer und Sounddesigner*in Gil Schneider entwickelt wird.
Koproduktion: Theater Roxy Birsfelden
Residenzen Rrcherche: Story Villa Heinävaara (FI), Südpol Luzern (CH), Kuudestila Mikkeli (FI),
Residenzen Produktion: Tanzhaus Zürich (CH), Südpol Luzern (CH), Aufenthaltsstipendium reconnect 2026 (CH)
Unterstützt von: Fachausschuss Darstellende Künste BL/BS, Migros Kulturporzent Ideation